Zutaten für ca. 4 Personen:

  • 100 g Reiswaffeln
  • ca. 300 ml Wasser
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen (wobei man davon ja nie zu viel haben kann)
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 1 El mittelscharfen Senf oder Dijonsenf
  • 1 EL Majoran
  • 1 EL Paprikapulver
  • 2 EL Oliven- oder Pflanzenöl
  • ein wenig Salz/Pfeffer aus der Mühle
  • wer mag, Kreuzkümmel

Rezepte fand ich im Netz ziemlich viele, aber irgendwie hat mich keins wirklich hundertprozentig überzeugt (was bei mir aber schon eher ein Default-Zustand ist). So hab ich diese Rezepte als Inspiration genutzt und mein Eigenes daraus konstruiert.

Vorab: Es empfiehlt sich, das Ganze einen Tag vor dem Verzehr zuzubereiten. Frisch zubereitet ist der Reiswaffel-Geschmack noch sehr präsent.

Die Zwiebeln und den Knoblauch von der Haut befreien und in sehr feine Würfel schneiden. Den Knoblauch evtl. sogar reiben oder durch die Presse hauen. Anschließend mit die Würfel mit Tomatenmark, Senf und dem Wasser in eine Schüssel geben und vermischen.

Die Reiswaffeln in die Tomaten-Zwiebel-Wassermischung bröseln und kurz quellen lassen. Wer das Mett lieber etwas tomatiger mag, kann übrigens das Wasser auch gegen Tomatensaft austauschen. Sollte dann aber wegen der Säure eine Prise Zucker dran geben.

Das Öl und die restlichen Gewürze hinzufügen und die Pampe ordentlich durchkneten, wie eins das vom Würzen von Hackfleisch kennt. Meiner Erfahrung nach darf eins mit Salz und Pfeffer nicht geizig sein. Gern kann man anschliessend auch frische Kräuter wie z.B. Petersilie hinein geben. Letztendlich so, wie eins sein Mett auch sonst zubereiten würde. Ich hab das letzte Mal etwas Kreuzkümmel (da steh ich voll drauf) hinein gegeben und auch etwas mehr Majoran, wie Sven in seinem Podcast auch erwähnt hat. Ich fand es klasse.

Das "richtige" Mettbrötchen ersetzen tut es in meinen Augen nicht. Aber es ist eine adäquate Alternative. (Ich halte ja eh nicht viel von Fleischersätzen.)

Foto CC by Anke Kreuzer, flickr.com