Sexismus - und wie ich zur Feministin wurde

Während ich hier sitze und schreibe, wird meine Timeline überflutet mit traurigen und erschreckenden sexistischen und übergriffigen Erfahrungen, die Frauen in ihrem Alltag erleben. Seit letzter Nacht twittern unzählige Menschen, überwiegend Frauen unter dem Hashtag #Aufschrei, wie ihr Alltag in einer Gesellschaft aussieht, die von Sexismus verseucht ist.

Mein erster Gedanke, als ich die ersten Tweets in meiner Timeline fand, war: "Das ist ja furchtbar, was anderen da jeden Tag erleben. Das kann doch gar nicht sein!" Doch genauso ist es. Es ist nur schockierend, wenn einem die eigenen Scheuklappen abgenommen werden. Denn je mehr Tweets ich las, umso mehr musste ich für mich feststellen, dass ich eben so oft auch schon Opfer von diversen *Ismen, ebenso auch von Sexismus war. 

Ich begann selbst ein paar Tweets zu verfassen, die von meinen Erlebnissen erzählten. Und dachte über das Thema nach. Erst gestern hatte mich ein flüchtiger Bekannter auf Facebook angeschrieben, ob ich jetzt auch so eine "prüde Feminismustrulla" geworden wäre. Er kam darauf, weil ich mit der Zeit immer häufiger entsprechende Blogartikel und Links posten würde. Ich antwortete mit "Ja, wird dann wohl so sein." und löschte diese Person aus meiner Freundesliste. 

Ich dachte, damit wäre diese Konversation erledigt, bis ich beim Stricken einige Zeit darüber nach dachte. Ich überlegte, was er meinte, als er "pürde" mit Feminismus bewertete. Bin ich etwa prüde, wenn ich mich auf mein Recht der sexuellen und körperlichen Selbstbestimmung beziehe? Wenn ich es einfach nicht cool finde, wenn man mir auf die Brüste start, mir anstößige Dinge an den Kopf wirft oder mich gar ungefragt berührt? Ist Feminismustrulla die neue Beleidigung für eine Spielverderberin, die eben darauf wert legt, nicht mehr ständig von Männern im alltäglichen Umgang, im Beruf oder in der Beziehung dikriminiert und benachteiligt zu werden?

Viel interessanter fand ich aber die eigentliche, wenn auch nur im Subtext vorhandene Frage, ob ich Feministin sei. Ich dachte länger darüber nach und kam zu dem Ergebnis mir die Frage mit "mittlerweile ja!" zu beantworten. Aber fangen wir mal von vorne an, denn das war definitiv nicht schon immer so, ganz im Gegenteil.

Es ist noch nicht sooo lange her, dass ich der festen Überzeugung war, ich persönlich bräuchte keinen Feminismus. Mir war zwar schon klar, dass ich da nicht für alle sprechen kann und dass das Thema Feminismus absolut seine Berechtigung hat. Aber ich fühlte mich tatsächlich manches mal in eine Opferrolle gezwungen, wenn jemand mir weiß machen wollte, dass ich als Frau ja benachteiligt würde. Schwachsinn dachte ich. Ich doch nicht! Ich kann mich auch gegen Männer behaupten und selbst voll meinen Mann stehen. (Der Inhalt dieser Aussage war mir da noch gar nicht wirklich klar. Auch nicht, dass es vielleicht schöner wäre, wenn ich mich gar nicht gegen Männer behaupten müsste.) Ich redete mir, da ich auch selbstständig war, sogar ein, dass es ja völlig nachvollziehbar und richtig wäre, bedenken zu haben, eine Frau einzustellen. Ich würde ja tatsächlich die Gefahr mit einstellen, dass die Gute durch Schwangerschaft und Kinder ausfällt. Dass ich damit auch total das Rollenbild von Frauen am Herd und an der Wickelkommode impliziert habe, war mir überhaupt nicht bewusst. 

Ebenso ertappte ich mich bei folgenden Aussagen, für die ich mich mittlerweile echt schäme: "Was stellst du dich so an? Männer gucken nun mal auf Brüste und Ärsche. Beschwer dich nicht, wenn du dich so körperbetont anziehst." "Ach komm schon, Männer sind halt so. Das ist doch nicht böse gemeint." Ich könnte noch beliebige Kommentare fortsetzen (die sich mittlerweile auch von beleidigten Cis-Typen unter dem #Aufschrei-Hashtag finden lassen).

Heute schäme ich mich sehr, diverse Übergriffe und Erlebnisse als Lappalien abgetan zu haben. Aber wo kam dieser plötzliche Sinneswandel eigentlich her. Ganz einfach, meine Timeline und Peergroup arbeitet hart, um dieses Thema in den Köpfen der Menschen präsent zu machen. So kam es, dass auch ich mich dann mal hingesetzt habe und mir die Aufklärungstexte von Feminismus101 zu Herzen genommen habe. Und von Artikel zu Artikel merkte ich, dass ich mittlerweile schon so sehr auf männliche Privilegien geprägt wurde, dass sie mir als absolut normal und richtig erschienen. Ich lernte immer mehr, dass eine "witzige" sexuelle Anspielung, ein Klaps auf den Po oder ein Kommentar zu meinem Körper eben kein Spaß sind. Dass es eben nicht witzig ist. Ganz im Gegenteil! "Du hast aber auch einen so einladenden Hintern, da musste ich einfach mal drauf hauen." Sind eben kein Spaß oder gar, wie von einigen Kerlen sogar verargumentiert, ein Kompliment. Nein! Es zeigt mir ausschließlich deine Respektlosigkeit mir gegenüber! Oder würdest du deine Chef*in (einer Person, von der ich ausgehe, dass du Respekt vor ihr hast) auch einfach an den Hintern fassen und ihm schmutzige Dinge ins Ohr flüstern? Und nein, das ist eben nichts anderes!

Ich begann nun also mich immer weiter in diese Thematik einzulesen (Und stehe trotzdem noch wie ein Noob am Anfang). Und wie es bekanntlich so ist, je mehr man sich mit etwas beschäftigt, desto häufiger nimmt man dies auch in seiner Umwelt war. Ja, plötzlich erkenne ich, in was für einer bescheidenen, diskriminierenden, egoistischen und übergriffigen Gesellschaft ich eigentlich lebe. Ich gebe ehrlich zu, dass ich mir manches mal wieder meine naiven Scheuklappen wünsche. Besonders dann, wenn ich mir eingestehen muss, dass Menschen, die ich eigentlich mag, eigentlich auch Sexisten oder Rassisten sind. Oder wenn man feststellt, dass ein Ort, an dem man sich vorher wohl gefühlt hat, ohne diese Scheuklappen, zu einem nicht mehr ganz so angenehmen Ort wird. (Dies ist mir z.B im Zusammenhang mit den Creeper Cards bewusst geworden, als ich immer mehr Situationen fand, in denen ich auch in meinem Hackspace gern davon Gebrauch machen würde.)

Mittlerweile bin ich auch in diese Debatte eingestiegen. Ich bin keine große Bloggerin. Mir fällt es schwer, mein Denken und meine Gefühle in aussagekräftige Artikel und Worte zusamenzufassen. Was ich (und auch du) machen kann, ist unsere Freunde und Vorreiter in ihrer Arbeit unterstützen. Wir können ihre Artikel und Links sammeln und reetweten, bei Facebook posten und viel wichtiger, wie können in unserem Umfeld die Debatte etablieren und aufrecht erhalten. Die Welt können wir vielleicht nicht verändern. Aber wir können anfangen in unserem Umfeld ein Umdenken anzuregen und jede Grenzüberschreitung aufzeigen. Freund*innen klar machen, wobei es beim Feminismus und Sexismus geht. Gedanken austauschen und vor allem anregen.

Wir müssen aufklären und sollten nicht missionieren. Das führt bei den meisten, wie auch mir selbst, dazu, sich dem Thema zu versperren und es schlimmten falls noch ins lächerliche zu ziehen. Aber was viel wichtiger ist, wir sollten unser eigenes Handeln Tag für Tag hinterfragen, um auch unsere unbewussten *Ismen nach und nach aus unserem Umfeld (und unserer Gesellschaft) verbannen.

P.s. Ich habe sogar meinen eigenen Sexismus versucht damit zu leugnen, dass ich ja Aufgrund meiner Figur und meines Aussehens auch kein Opfer bin. Dass ich aber allein durch diese Aussage andere legitimiere, die mir mit Lookism, Weightism und Ableism begegnen, war mir ebenfalls nicht bewust. Aber vielleicht schaff ich es ja gerade zu diesen *Ismen nochmal ausgbiger was zu schreiben.

Während ich hier sitze und schreibe, wird meine Timeline überflutet mit traurigen und erschreckenden sexistischen und übergriffigen Erfahrungen, die Frauen in ihrem Alltag erleben. Seit letzter Nacht twittern unzählige Menschen, überwiegend Frauen unter dem Hashtag #Aufschrei, wie ihr Alltag in einer Gesellschaft aussieht, die von Sexismus verseucht ist. Mein erster Gedanke, als ich die ersten Tweets in meiner Timeline fand, war: "Das ist ja furchtbar, was anderen da jeden Tag erleben. Das kann doch gar nicht sein!" Doch genauso ist es. Es ist nur schockierend, wenn einem die eigenen Scheuklappen abgenommen werden. Denn je mehr Tweets ich las, umso mehr musste ich für mich feststellen, dass ich eben so oft auch schon Opfer von diversen *Ismen, ebenso auch von Sexismus war.  Ich begann selbst ein paar Tweets zu verfassen, die von meinen Erlebnissen erzählten. Und dachte über das Thema nach. Erst gestern hatte mich ein flüchtiger Bekannter auf Facebook angeschrieben, ob ich jetzt auch so eine "prüde Feminismustrulla" geworden wäre. Er kam darauf, weil ich mit der Zeit immer häufiger entsprechende Blogartikel und Links posten würde. Ich antwortete mit "Ja, wird dann wohl so sein." und löschte diese Person aus meiner Freundesliste.  Ich dachte, damit wäre diese Konversation erledigt, bis ich beim Stricken einige Zeit darüber nach dachte. Ich überlegte, was er meinte, als er "pürde" mit Feminismus bewertete. Bin ich etwa prüde, wenn ich mich auf mein Recht der sexuellen und körperlichen Selbstbestimmung beziehe? Wenn ich es einfach nicht cool finde, wenn man mir auf die Brüste start, mir anstößige Dinge an den Kopf wirft oder mich gar ungefragt berührt? Ist Feminismustrulla die neue Beleidigung für eine Spielverderberin, die eben darauf wert legt, nicht mehr ständig von Männern im alltäglichen Umgang, im Beruf oder in der Beziehung dikriminiert und benachteiligt zu werden? Viel interessanter fand ich aber die eigentliche, wenn auch nur im Subtext vorhandene Frage, ob ich Feministin sei. Ich dachte länger darüber nach und kam zu dem Ergebnis mir die Frage mit "mittlerweile ja!" zu beantworten. Aber fangen wir mal von vorne an, denn das war definitiv nicht schon immer so, ganz im Gegenteil. Es ist noch nicht sooo lange her, dass ich der festen Überzeugung war, ich persönlich bräuchte keinen Feminismus. Mir war zwar schon klar, dass ich da nicht für alle sprechen kann und dass das Thema Feminismus absolut seine Berechtigung hat. Aber ich fühlte mich tatsächlich manches mal in eine Opferrolle gezwungen, wenn jemand mir weiß machen wollte, dass ich als Frau ja benachteiligt würde. Schwachsinn dachte ich. Ich doch nicht! Ich kann mich auch gegen Männer behaupten und selbst voll meinen Mann stehen. (Der Inhalt dieser Aussage war mir da noch gar nicht wirklich klar. Auch nicht, dass es vielleicht schöner wäre, wenn ich mich gar nicht gegen Männer behaupten müsste.) Ich redete mir, da ich auch selbstständig war, sogar ein, dass es ja völlig nachvollziehbar und richtig wäre, bedenken zu haben, eine Frau einzustellen. Ich würde ja tatsächlich die Gefahr mit einstellen, dass die Gute durch Schwangerschaft und Kinder ausfällt. Dass ich damit auch total das Rollenbild von Frauen am Herd und an der Wickelkommode impliziert habe, war mir überhaupt nicht bewusst.  Ebenso ertappte ich mich bei folgenden Aussagen, für die ich mich mittlerweile echt schäme: "Was stellst du dich so an? Männer gucken nun mal auf Brüste und Ärsche. Beschwer dich nicht, wenn du dich so körperbetont anziehst." "Ach komm schon, Männer sind halt so. Das ist doch nicht böse gemeint." Ich könnte noch beliebige Kommentare fortsetzen (die sich mittlerweile auch von beleidigten Cis-Typen unter dem #Aufschrei-Hashtag finden lassen). Heute schäme ich mich sehr, diverse Übergriffe und Erlebnisse als Lappalien abgetan zu haben. Aber wo kam dieser plötzliche Sinneswandel eigentlich her. Ganz einfach, meine Timeline und Peergroup arbeitet hart, um dieses Thema in den Köpfen der Menschen präsent zu machen. So kam es, dass auch ich mich dann mal hingesetzt habe und mir die Aufklärungstexte von Feminismus101 zu Herzen genommen habe. Und von Artikel zu Artikel merkte ich, dass ich mittlerweile schon so sehr auf männliche Privilegien geprägt wurde, dass sie mir als absolut normal und richtig erschienen. Ich lernte immer mehr, dass eine "witzige" sexuelle Anspielung, ein Klaps auf den Po oder ein Kommentar zu meinem Körper eben kein Spaß sind. Dass es eben nicht witzig ist. Ganz im Gegenteil! "Du hast aber auch einen so einladenden Hintern, da musste ich einfach mal drauf hauen." Sind eben kein Spaß oder gar, wie von einigen Kerlen sogar verargumentiert, ein Kompliment. Nein! Es zeigt mir ausschließlich deine Respektlosigkeit mir gegenüber! Oder würdest du deine Chef*in (einer Person, von der ich ausgehe, dass du Respekt vor ihr hast) auch einfach an den Hintern fassen und ihm schmutzige Dinge ins Ohr flüstern? Und nein, das ist eben nichts anderes! Ich begann nun also mich immer weiter in diese Thematik einzulesen (Und stehe trotzdem noch wie ein Noob am Anfang). Und wie es bekanntlich so ist, je mehr man sich mit etwas beschäftigt, desto häufiger nimmt man dies auch in seiner Umwelt war. Ja, plötzlich erkenne ich, in was für einer bescheidenen, diskriminierenden, egoistischen und übergriffigen Gesellschaft ich eigentlich lebe. Ich gebe ehrlich zu, dass ich mir manches mal wieder meine naiven Scheuklappen wünsche. Besonders dann, wenn ich mir eingestehen muss, dass Menschen, die ich eigentlich mag, eigentlich auch Sexisten oder Rassisten sind. Oder wenn man feststellt, dass ein Ort, an dem man sich vorher wohl gefühlt hat, ohne diese Scheuklappen, zu einem nicht mehr ganz so angenehmen Ort wird. (Dies ist mir z.B im Zusammenhang mit den Creeper Cards bewusst geworden, als ich immer mehr Situationen fand, in denen ich auch in meinem Hackspace gern davon Gebrauch machen würde.) Mittlerweile bin ich auch in diese Debatte eingestiegen. Ich bin keine große Bloggerin. Mir fällt es schwer, mein Denken und meine Gefühle in aussagekräftige Artikel und Worte zusamenzufassen. Was ich (und auch du) machen kann, ist unsere Freunde und Vorreiter in ihrer Arbeit unterstützen. Wir können ihre Artikel und Links sammeln und reetweten, bei Facebook posten und viel wichtiger, wie können in unserem Umfeld die Debatte etablieren und aufrecht erhalten. Die Welt können wir vielleicht nicht verändern. Aber wir können anfangen in unserem Umfeld ein Umdenken anzuregen und jede Grenzüberschreitung aufzeigen. Freund*innen klar machen, wobei es beim Feminismus und Sexismus geht. Gedanken austauschen und vor allem anregen. Wir müssen aufklären und sollten nicht missionieren. Das führt bei den meisten, wie auch mir selbst, dazu, sich dem Thema zu versperren und es schlimmten falls noch ins lächerliche zu ziehen. Aber was viel wichtiger ist, wir sollten unser eigenes Handeln Tag für Tag hinterfragen, um auch unsere unbewussten *Ismen nach und nach aus unserem Umfeld (und unserer Gesellschaft) verbannen. P.s. Ich habe sogar meinen eigenen Sexismus versucht damit zu leugnen, dass ich ja Aufgrund meiner Figur und meines Aussehens auch kein Opfer bin. Dass ich aber allein durch diese Aussage andere legitimiere, die mir mit Lookism, Weightism und Ableism begegnen, war mir ebenfalls nicht bewust. Aber vielleicht schaff ich es ja gerade zu diesen *Ismen nochmal ausgbiger was zu schreiben.

Kommentare

Hi,
erst mal danke für deinen Beitrag. Ich möchte kurz vielleicht meinen Versuch eine Erklärung für die Nachricht deines Facebook-Kontakts zum besten geben. Eine Erfahrung, die ich gemacht habe, wenn ich mit anderen Männern über Sexismus spreche, ist, dass sie Sexismus mit Sex verwechseln. Sprich, die Annahmen ist dass Feministinnen z.B. ein Problem mit Pornos haben (wie z.B. Schwarzer), weil sie per se was gegen Sex haben. Klingt dämlich, aber ist dank der Tatsache, dass "Sex" im deutschen nicht die Bedeutung "Geschlecht" hat, leider nachvollziehbar.

Die meisten Pornos sind frauenverachtend und erniedrigend. Das kann man nicht schön reden! Weil man also gegen frauenverachtenden und erniedrigenden Sex ist, ist man gegen Sex? Sex ist also frauenverachtend und erniedrigend? Wieso zeigt sich die männliche Sexualität nur so gewalttätig und frauenfeindlich?

Aloha,
erstmal: Sehr schöner Post. Ich finde deine Beschreibung wirklich aufbauend, vor allem, weil du den Weg beschreibst, den du gegangen bist.
Insbesondere das folgende Zitat finde ich echt gut:
"Die Welt können wir vielleicht nicht verändern. Aber wir können anfangen in unserem Umfeld ein Umdenken anzuregen und jede Grenzüberschreitung aufzeigen."
Das passt in meiner Meinung nach sehr gut zu dem letzten Post von Antje Schrupp. Genau darum geht es auch meiner Meinung nach: In unserer Alltagswelt/direkten Umgebung Sexismen entgegenzutreten und zu reflektieren (ich bin definitiv selbst noch nicht frei davon, versuche aber mein Bestes).
Also, keep on rocking :)

Hallo,
Ich finde es toll, dass Du so offen sprichst. Ich bin erst heute darauf gestoßen. Aber deine Erfahrungen sind meinen sehr ähnlich. Bis zum Berufsleben war das Thema einfach nicht relevant für mich: Doch umso mehr ich darüber las, nachdachte und kritischer beobachtete, sah ich meine Erlebnisse mit anderen Augen.
Ich finde das einen ganz wichtigen Punkt. Denn es zeigt, dass selbst eine Feministin nicht davor gefeit sein muss, patriarchisch-angepasst zu reden, denken, handeln. Wir müssen auch uns selbst ständig hinterfragen. Ich find es manchmal bei einer neuen sexistischen Reklame, Debatte, ... schwierig zu unterscheiden welche meiner Gedanken angepasst sind an die Sexistische Kultur und welche kritisch genug, ohne in eine Kampfes- oder Antihaltung zu verfallen ...
Danke für Deinen Blog!

P.S.: Ich versuche mittlerweile auch das Thema mehr in Diskussionen einzubringen, privat sowieso, im Internet hier: http://thoughtsonglobe.blogspot.com/

Neuen Kommentar schreiben

Filtered HTML

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
This question is for testing whether you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.